Aria

op. 94, 2003/2022

für Violine Solo und Klavier
Dauer: 2 min.

Werknotiz

Aria, eine Miniatur-Komposition für Violine solo und Klavier, hat ihren Ausgangspunkt in diesem Werk Haydns, das in der griechischen Mythologie und ihrer Götterwelt wurzelt. 2003 entstand Aria zuerst als eine Arie für Sopran in Form einer der ergänzenden Kompositionen zu „Philemon und Baucis“. 2022 für Violine solo und Klavier neu komponiert, ist Aria hier zu erleben als eine kurze Erzählung eines Traums, als Träger der Sehnsucht nach einer
bestimmten emotionalen Klangsprache.
Das Klavier hat zwar nur eine einzige Schlussoktave zu spielen, bleibt aber doch unentbehrlicher Teil der Aufführung, da die Solovioline ihre Melodien in das geöffnete Klavier hineinspielt, wo die Saiten des Tasteninstruments durch das gedrückte Pedal mitresonieren. Charakterisiert wird die Solostimme durch ungleich lange, dabei stets den menschlichen Atem berücksichtigende Phrasen, welche auf zärteste Weise den chromatischen Tonraum auskosten. Jeder Ton ist erspürt und trägt seinen Teil bei zu dieser sanften, reflektierten Aria.

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Partitur

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